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Pentax Spotmatic F: Leica Qualität in einer SLR?

Pentax Spotmatic F Test / Review

Asahi Pentax Spotmatic F Schriftzug
Asahi Pentax Spotmatic F*

Spotmatic – ein anziehender Name

Eher zufällig fiel mit die Pentax Spotmatic F* in die Hand. Bei einer Versteigerung eines Inkassounternehmens kam sie unter den Hammer.

Der Preis war okay, also schlug ich zu. Normalerweise recherchiere ich immer ein wenig über die Kameras, die ich kaufe, aber hier musste ich mich spontan entscheiden.

Eine Pentax wollte ich schon seit längerem mal ausprobieren. Und die Spotmatic ist ihrem Ruf nach eine der Pentax Kameras, die man auf jeden Fall mal in der Hand gehabt haben sollte.

Also stand ich nun mit einer Kamera samt 55mm Objektiv da und wusste nicht, ob es ein Fehlkauf oder Glücksgriff war.

Aber erst einmal wollte ich herausfinden, welche Kamera genau ich da überhaupt erstanden hatte. Pentax? Klar! Spotmatic? Okay… Asahi? Hmm, naja. Aber von vorne.

Die ersten Schritte von Asahi Optical Co.

Bereits 1919 entstand unter dem Namen Asahi Kogaku Kogyo eine Firma für optische Geräte. Anfangs noch Brillenproduzent, stellte sie nur wenig später auch Projektionsobjektive, Ferngläser und schließlich auch Kameraobjektive her.

Unter anderem wurde auch eine Firma, die später als Minolta bekannt werden sollte, mit Objektiven beliefert. Nach einer Namensänderung in Asahi Optical Co. im Jahre 1938 sollte es aber noch weitere 14 Jahre dauern, bis Asahi ihre erste 35mm Kamera auf den Markt brachte.

Asahi Pentax Spotmatic F* vorne
Asahi Pentax Spotmatic F*

Der Vorgänger – Asahiflex

Mit der Asahiflex*, später zur Unterscheidung gegenüber den Nachfolgemodellen als Asahiflex I bezeichnet, feierte Asahi erste Erfolge.

Weitere Meriten verdienten sie sich durch die Asahiflex IIB*. Die Asahiflex ist zwar eine Spiegelreflexkamera, jedoch fehlt ihr das typische Merkmal, wenn wir heute über Spiegelreflexkameras reden – den Sucherhügel.

Denn sie hatte nur einen Lichtschachtsucher, um durchs Objektiv zu schauen. Als Alternative bot sie auch einen Druchblicksucher.

Im Gegensatz zu heuten SLRs war dieser jedoch, wie bei Messsuchern, seitlich montiert und somit schaute man nicht durchs Objektiv.

Der Name “Pentax”

Schon 1957 baute Asahi eine SLR mit Pentaprismensucher. Um diesem Umstand gerecht zu werden, sollte das “Penta” auch im Namen erscheinen.

Somit war die Asahi Pentax geboren. In Anlehnung an den Namen “Contax”, den die Kameras von Carl Zeiss nutzten. Eine gewisse Namensverwandtschaft mit einem der angesehensten Herstellern konnte jedenfalls nicht schaden.

Gerüchten zufolge spielte auch Carl Zeiss eine wichtige Rolle in der Namensgebung. Der Name Pentax gehörte noch zu Carl Zeiss (West) und um ihrem DDR-Brüderchen eins auszuwischen, verkauften sie den Namen an Asahi.

Denn Carl Zeiss (Ost) hatte ihre Kameras “Pentacon” getauft.


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Die Spotmatic – ein Bestseller

Drei Jahre nach der Asahi Pentax wurde 1960 ein Nachfolger vorgestellt, der jedoch erst ab 1964 käuflich zu erwerben war. Der Name: Asahi Pentax Spotmatic*.

Es sollte ein absoluter Kassenschlager für Asahi Optical Co. werden. Mehr als vier Millionen Exemplare der verschiedenen Spotmatic Kameras verkaufte Asahi Pentax über die Jahre. Mehr als Canon und Nikon zusammen, manche behaupten sogar mehr als alle restlichen Hersteller zusammen.

Jedenfalls brachte es den Durchbruch für Asahi Optical Co.

Asahi Pentax Spotmatic F
Asahi Pentax Spotmatic F*

Endlich TTL

Asahi hatte schon einiges im Programm, dass stark nachgefragt wurden. Allen voran erstklassige Objektive.

Mit der Spotmatic* hatten sie nun auch ein erstklassiges Chassis im Angebot. Zu dieser Zeit waren Kameras mit Belichtungsmessung schon länger en vogue. Jedoch wurde es immer irgendwie extern über eigene Belichtungsmeter bewerkstelligt, die irgendwo an der Kamera saßen.

Asahi Optical CO. fand einen Weg, wie diese Belichtungsmessung durch das Aufnahmeobjektiv erfolgen konnte. Die TTL-Belichtungsmessung war geboren.

Zwar hatte Nikon zuvor bereits einen Prototypen gezeigt. Dabei handelte es sich aber um eine Messsucherkamera.

Die Spotmatic war somit die erste SLR, die mit TTL-Messung präsentiert wurde. Allerdings war die erste SLR mit TTL-Messung, die es käuflich zu erwerben gab, die Topcon RE Super*.

Technische Details der Pentax Spotmatic F

KameratypKleinbild SLR mit TTL-Belichtungsmessung (Offenblendmessung)
Filmformat35mm Kleinbild 24×36 mm
Verschlusshorizontal ablaufender Tuchschlitzverschluss aus impregnierter Spezialseide
Verschlusszeiten1s – 1/1000s + Bulb, inkl. Auslöseverrieglung
Selbstauslöser6-12s Vorlaufzeit
SucherPentaprismensucher mit Vollmattscheibe, Fresnellinse und Mikroprismenring
Suchergröße0.89x Vergrößerung bei 50mm Objektiv, 93% Abdeckung
Spiegelzweifach gedämpfter Rückschwingspiegel
ObjektivanschlussPentaxmount (M42), M 42 x 1
FilmtransportSchnellaufzughebel, Schaltwinkel 160°, 10° Bereitschaftsstellung
BereitschaftsanzeigeBei gespanntem Verschluss wechselt die Bereitschaftsanzeige auf rot
Bildzählwerkrot markierte 0, 20 und 36, jede fünfte Ziffer ausgeschrieben
Filmrückspulungausklappbare Rückspulkurbel, Rückspulknopf rotiert sichtbar zur Kontrolle
Blitzsynchronisation1/60s über Hotshoe, FP oder X-Kabelanschluss
BelichtungsmessungCdS-Integral-Messung in Mattscheibenebene bei Offenblende
MessbereichLW 3 – 18 bei ASA 100 und f/1.4
Filmempfindlichkeit20 – 3200 ASA
Stromversorgung1x Mallory RM 625 1,35V Quecksilberbatterie
Abmessung (L x B x H)143 mm x 49 mm x 93 mm
Gewicht642g

Ein großes Problem

Die ursprüngliche Pentax Spotmatic* wurde über die Jahre immer weiter verfeinert. Letzlich war der Höhepunkt 1973 erreicht, mit der Spotmatic F*.

Zwar gab es danach auch noch weitere Spotmatics, jedoch handelte es sich dabei lediglich um abgespeckte Modelle.

Die Spotmatic F sollte das schaffen, was 10 Jahre zuvor die Topcon RE Super bereits konnte.

Denn der kleine Haken der ersten Spotmatics war, dass diese ihre TTL-Messung nicht bei Offenblende durchführten. Somit musste ein Zwischenschritt bei der Aufnahme erfolgen.

Belichtungshebel Pentax Spotmatic F
seitlicher Belichtungshebel für ältere Takumar Objektive

Der (neue) Auslösevorgang der Spotmatic F

Bei der ursprünglichen Spotmatic* lief der Auslösevorgang folgendermaßen ab.

Zuerst musste bei Offenblende der Fokus eingestellt werden.

Dieser Schritt erfolgte in der Regel zuerst, da bei Offenblende erstens die Fokusebene genauer einzustellen ist und zweitens die Mattscheibe am hellsten ist.

Anschließend wurde ein Hebel nach oben geschoben. Dieser aktivierte den Belichtungsmesser und blendete gleichzeitig ab.

Jetzt musste die korrekte Belichtung eingestellt werden.

Letztlich wurde, wenn dies alles geschah, der Auslöser gedrückt.

Bei der Spotmatic F entfiel der extra Schritt, bei dem der Belichtungsmesser aktiviert und abgeblendet wurde. Dies geschah dank Springblende automatisch.

S-M-C heißt das Zauberwort

Damit die Pentax Spotmatic F* ihre TTL-Offenblend-Messung auch korrekt durchführen konnte, brauchte es neue Objektive.

Denn eine Kommunikation zwischen Kamera und Objektiv ist in diesem Fall unerlässlich. Dies kann elektronisch oder mechanisch passieren.

Pentax entschied sich die Informationen über einen Stift am Objektiv abzufragen. Das M42 Bajonett wurde ursprünglich nicht dafür ausgelegt, weshalb kurz darauf der Wechsel zum K-Bajonett stattfinden sollte.

Die Objektive mit Stift bekamen zur besseren Unterscheidung neue Namen verpasst.

Hörten die alten Varianten auf die Namen “Auto-Takumar” und “Super-Takumar” so wurde von Asahi gleich die neue Mehrfachvergütung in die neuen Namen mit eingebracht.

Ab 1971 entstand daher die Bezeichnung “Super-Multi-Coated Takumar” und ab 1972 abgekürzt “SMC Takumar”.

Super Multi Coating
SMC steht für Super-Multi-Coating

Ein kleines Problem

Ein kleines Problem hat die CdS-Integral-Messung der Spotmatic F*. Und dabei meine ich nicht, dass es trotz des Namens Spotmatic gar keine Spot-Belichtungsmessung, sondern eine mittenbetonte Messung ist.

Das Problem besteht darin, dass die Spotmatic keinen Ein-Ausschalter für die Belichtungsmessung besitzt. Diese läuft also durchgehend. Und frisst demnach durchgehend Batterien.

Zum Glück ist eine Eigenschaft von CdS-Zellen, dass nur Strom verbraucht wird, wenn auch Licht einfällt.

Daher sollten alle Nutzer einer Spotmatic F an ihre Objektivdeckel denken. Denn der aufgesetzte Deckel verhindert eine übermäßige Beanspruchung der Batterie.

Ein Nicht-Problem

Leser, die gerne mit Kameras aus den 1960ern und 70ern fotografieren, wissen bestimmt worauf es hinausläuft. Das allseits bekannte Quecksilber Ärgernis.

Denn Kameras, wie die Spotmatic F*, verlangen nach eben diesen Quecksilber Batterien mit 1,35V Spannung. Nimmt man heutzutage verfügbare 1,5V Zellen, haben diese zwar die gleiche Größe, jedoch wird der Belichtungsmesser falsche Werte anzeigen, wie z. B. bei der Konica Autoreflex TC. (Hier zu meinem Konica Autoreflex TC Artikel)

Aber wer weiß, vielleicht konnten die Asahi Ingenieure schon in die Zukunft sehen. Denn sie haben glücklicherweise eine Wheatstonesche Messbrücke verwendet. Nun bin ich kein Elektrotechniker, aber kurz gesagt ist bei dieser Schaltung nicht der absolute Spannungswert relevant, sondern nur ein Spannungsunterschied zwischen zwei Spannungsteilern.

Die gute Nachricht für uns Fotografen/innen: Es ist egal welche Spannung an der Batterie anliegt: Ob 1,35V oder 1,5V, der Belichtungsmesser funktioniert immer gleich gut.

Asahi Pentax Spotmatic F
Asahi Pentax Spotmatic F*

Ein Highlight – Die Haptik

Warum tun wir uns es an mit Kameras zu fotografieren, die 50 Jahre oder älter sind?

Jede Digitalkamera der letzten 10 Jahre (mindestens) macht technisch perfekte Fotos auf Knopfdruck.

Aber es gibt Dinge, die die neusten Modelle eben nicht haben. Welche Kamera kommt heute noch mit 3-4 Bedienelementen aus und macht das Fotografieren zur scheinbar simpelsten Sache der Welt?

Blende wählen, Zeit wählen, Auslöser drücken, fertig.

Dazu kommt das sanfte Klicken, wenn die Zeiten beim Drehen des Rades einrasten. Das zarte Schnurren des vollmetallenen Filmtransporthebels.

Das exakte Ansprechen des Auslösers mit genau dem richtigen Widerstand.

Der geschmeidige Widerstand beim Fokussieren des Objektivs und das vertrauenserweckende Klicken des Blendenrings.

All das gibt es bei der Spotmatic F*. Was die Haptik angeht steht sie meiner Leica M6 (Hier zum Leica M6 Artikel) in nichts nach und das soll was heißen.

Bedienelemente Spotmatic F
Bedienelemente Spotmatic F*

Das Äußere der Spotmatic F

Während ich diesen Text schreibe, liegt die Spotmatic F* neben mir auf dem Schreibtisch und ich kann irgendwie die Augen nicht von ihr lassen.

Im matten silbrigen Glanz erstrahlt sie und hat dennoch ihre Macken aus den letzten knapp 50 Jahren mitgetragen. Die Front zeigt in wunderschöner, serifenfreier Schrift alles wichtige: Asahi Pentax Spotmatic F.

Außerdem gibt es an der üblichen Position einen aus komplett Metall gefertigten Selbstauslösehebel. Auf der anderen Seite am Bajonettgehäuse ist nicht wie zu erwarten ein Entrieglungsknopf, den gibt es bei M42, bedingt durch das Drehgewinde, nicht.

Dort ist der Abblendknopf, damit auch ältere Takumar Objektive, bzw. natürlich alle anderen M42 Objektive ohne Stift zur Blendenübertragung, an der Spotmatic F genutzt werden können.

Außerdem gibt es noch einen X-Sync Port, um Elektronenblitze anzuschließen und einen FP-Port für Blitzlämpchen nach dem FP-Standard.


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Spartanisch, aber mit Liebe zum Detail

Auf der Rückseite gibt es außer dem Suchereinblick lediglich das eingravierte “Asahi Opt. Co. Japan”. So spartanisch wie es nur geht.

Auf der Unterseite befindet sich neben dem Batteriefach ein Stativgewinde und der Rückspulknopf. Ein interessantes Detail ist der kleine Punkt auf dem Rückspulknopf, der zur Kontrolle dient, dass sich der Film auch wirklich in die Patrone aufrollt, während die Rückspulkurbel gedreht wird.

Es sind Details wie diese, die mir ein Lächeln ins Gesicht zaubern.

Rückspulknopf Spotmatic F
Rückspulknopf mit Punkt

Eine schmerzhafte Erfahrung

Auf der linken Schulter der Spotmatic F* findet sich die Rückspulkurbel, ebenfalls komplett aus Metall.

Darunter sind geschickt zwei Scheiben eingelassen, die in je einem Fensterchen vorn und hinten die Art des Films, Schwarz-Weiß, Farbe oder Tungsten, als auch die Länge des Films, 36 oder 20, anzeigen.

Nun gibt es heute in der Regel nur 24er Filme, aber ich denke man kann dann auch mit der 20 leben.

Was mich gestört hat, ist dass der innere Mechanismus, der den Filmtyp weiterdreht, etwas schwergängig ist. Wenn man so wie ich nicht überlegt versucht man es mit dem Fingernagel weiterzudrehen.

Dabei hat mir die spitz geriffelte Oberfläche doch glatt den Fingernagel zersägt.

Wenn ich jedoch 5 Sekunden nachgedacht hätte, wäre mir bestimmt gleich die Idee gekommen, die Rückspulkurbel anzuheben, um dann mit Leichtigkeit den Filmtyp zu wählen. Nunja, Lernen durch Schmerzen.

Rückspulkurbel Spotmatic F
Rückspulkurbel

Das Pentax Layout

Die rechte Schulter der Spotmatic F* bietet das ergonomisch erstklassige Pentax Layout.

Kombiniertes ASA/Zeiten-Rad links, Filmtransporthebel mit integrierter Bildanzeige rechts und den Auslöser inkl. Auslösesperre mittig vornedran.

Perfekt, denn so liegt der Daumen automatisch am Rückspulhebel und der Zeigefinger auf dem Auslöser, während man mit der anderen Hand die Verschlusszeit einstellen kann. Bis auf die Verschlusssperre ist die Bedienung eine Freude.

Diese ist nämlich extrem schwergängig. Das könnte natürlich ein Problem meines Exemplares sein, aber dennoch nutze ich sie lieber nicht, sonst fehlt mir noch ein weiterer Fingernagel.

Pentax Layout
Pentax Layout

Der Sucher – ein Knackpunkt

Ein Knackpunkt ist der Sucher der Spotmatic F* in meinem Fall im doppelten Sinn.

Denn meine Kamera hatte irgendwann in ihrem langen Leben einen Schlag auf den Kopf bekommen, was sich in einer unschönen Delle widerspiegelt. Dabei ist auch das Pentaprisma gerissen. Zum Glück lediglich außerhalb des sichtbaren Bereiches.

Mir ist es erst aufgefallen, da hatte ich den ersten Film schon komplett verschossen. Aber der wirkliche Knackpunkt für mich ist etwas anderes.

Nicht die äußerst praktikable Belichtungsanzeige, die wirklich gut nutzbar ist, hat mich gestört, sondern die fehlende Schnittbildentfernungsmessung. Die Spotmatic vertraut auf eine Fresnellinse und Mikroprismenring. Eigentlich ist es ein Mikroprismenpunkt in der Mitte der Mattscheibe.

Keine Frage: Auch damit ist gut zu fokussieren, allerdings fällt es mir mit Schnittbild leichter. Nunja, wer ist schon perfekt.


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50mm oder 55mm?

Häufig findet man die Pentax Kameras mit den etwas unüblich anmutenden Normalobjektiven der Brennweite 55mm. Nun sind Normalobjektive nicht gleich 50mm.

Für Kleinbild ist rein rechnerisch sogar 43,3mm die Normalbrennweite. Darin lässt sich schon erkennen, dass die 55mm Takumar Objektive am oberen Ende der Brennweitenskala für Normalobjektive sitzen.

Warum das Ganze?

Wenn man durch den Sucher schaut liegt die Antwort auf der Hand. Denn mit einem 55mm Objektiv hat die Spotmatic F eine Suchervergrößerung von genau 1x. (Hier gehts zu meinem Artikel des SMC Takumar 55mm 1.8)

Das bedeutet, dass es vergrößerungstechnisch keinen Unterschied macht ob ich durch den Sucher schaue oder an der Kamera vorbei. Beides wird im gleichen Maßstab abgebildet.

Das ist natürlich toll, wenn ich mit dem anderen Auge noch die Umgebung überblicken kann, während ein Auge am Sucher ist und scharfstellt.

SMC Takumar 55mm 1.8
SMC Takumar 55mm 1.8

Fazit zur Pentax Spotmatic F

Eine Kamera wie gemalt. Ehrlich, mir gefällt sie so gut. Natürlich ist das Geschmacksache, aber irgendwie muss man sich dem Fazit ja nähern.

Jedenfalls ist es eine Genugtuung die Spotmatic F* zu bedienen.

Klar, sie ist nicht die Leichteste, aber das viele verbaute Metall wiegt eben doch mehr als Plastik. Dennoch ist sie nicht übermäßig schwer.

Ich kann die Kamera jedem (fast) rundherum empfehlen. Es gibt wirklich nur 2 Punkte, die meiner Meinung nach einen geneigten Käufer abschrecken könnten.

Zum einen der Quasi-Zwang immer einen Objektivdeckel aufzusetzen, will man nicht die Batterien zu sehr belasten. Zum anderen der fehlende Schnittbildentfernungsmesser.

Dies ist vielleicht etwas kleinkariert von mir, jemand anderes mag das auch gänzlich anders sehen, aber mich hat es etwas gestört, gerade wenn man bedenkt, dass das Fokussieren zu so ziemlich jedem Auslösevorgang dazugehört.


Lese auch: 4 Dinge, die jeder (analog-)Fotograf braucht


Die Spotmatic F – eine Kaufempfehlung?

Falls jemand direkt zum Fazit gescrollt hat, könnte man meinen, dass die Spotmatic F* einen gespaltenen Eindruck hinterlassen hat. Das ist natürlich in gewissem Maße so.

Dennoch wäre eine Liste, die für den Kauf spräche um einiges länger als die zwei Punkte, die eventuell dagegen sprächen.

Meiner Meinung nach ist die Spotmatic F in jedem Fall einen oder mehrere Filme wert. Vielleicht verliebt sich ja jemand in sie. Verwunderlich wäre es nicht.

Ich für meinen Teil bin doch sehr auf den Geschmack gekommen, habe aber schon eine andere Kamera aus dem Hause Asahi Pentax im Auge, die mich noch mehr begeistern könnte. Aber dazu bald mehr.

TR

Kamerakult

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